Das Apartment befindet sich an der Prenzlauer Promenade, im Norden des Prenzlauer Bergs, am Caligariplatz, dem
kulturellen Zentrum der 'Filmstadt Weißensee'. Hier wurde Filmgeschichte geschrieben, Legenden geboren und 1919 das
expressionistische Meisterwerk Das Cabinet des Dr. Caligari gedreht. Der auch als 'Klein-Hollywood' bekannte Stadtteil
markiert den Beginn des Filmzeitalters mit Kino-Stars, sensationellen Kulissen und einer geschäftstüchtigen
Filmindustrie. Aus den zu eng gewordenen Dachateliers in der Innenstadt zogen namhafte Filmfirmen mit neuester
Filmvorführtechnik nach Weißensee. Weltberühmte Regisseure wie Fritz Lang, Joe May und Robert Wiene drehten hier
Stummfilme aller Genres. Schauspieler wie Emil Jannings, Conradt Veidt oder Lil Dagover verliehen den Filmen den Glamour
der Stars, auch Marlene Dietrich gab hier ihr filmisches Debüt.
Entdecken Sie die Spuren des Berlins der 20er Jahre. Entlang der Wohnstadt Carl Legien, die im Juli 2008 als 'Siedlung
der Berliner Moderne' in die UNESCO-Liste des Weltkulturerbes aufgenommen wurde, erreichen Sie in wenigen Gehminuten das
Zentrum des Prenzlauer Bergs, v. a. bekannt für ein ausgeprägtes Nachtleben und eine unverwechselbare Café-Kultur.
Am Caligariplatz befinden sich verschiedene Restaurants und Geschäfte des täglichen Bedarfs. Auch größere Supermärkte
sind in unmittelbarer Nähe fußläufig erreichbar. Über die Gustav Adolf Straße gelangen Sie mitten in den Ortsteil
Weißensee, wo Sie weitere Restaurants, Kneipen und Tanzlokale finden.
Zur nächsten Straßenbahn-Haltestelle an der Ostseestraße sind es nur wenige Meter. Mit der Tram benötigt man max. 15 min
zum Alexanderplatz, dem zentralen Anlaufpunkt der City Ost.
Nach zwei Stationen oder auch fußläufig erreicht man den ca. 1km entfernten S-Bahnhof Prenzlauer Allee. Von hier aus
gelangt man z.B. in 20 min zum Messegelände, 30 min zum Flughafen Tegel oder in 35 min zum Flughafen Schönefeld.
Brotfabrik
Die Brotfabrik ist ein beliebtes Berliner Kunst- und Kulturzentrum bestehend aus einem Programmkino, einer Bühne, einer
Galerie junger osteuropäischer Fotokunst und einer Kneipe mit Biergarten.
1914 gründete der Weißenseer Bäckermeister Kohler seine Bäckerstube „Brotfabrik Michael Kohler. Erste Zerpenschleuser
Landbrotbäckerei". Nachdem 1952 der Bäckermeister nach Westberlin geflüchtet war, wurde die Brotfabrik geschlossen.
1986 wurde in der Brotfabrik der Jugendklub „An der Weißenseer Spitze“ eröffnet. Gestaltet nach Ideen der Kunsthochschule
Weißensee, entwickelte sich dieser zu einem kulturellen Anziehungspunkt an dem Konzerte, Diskotheken, Ausstellungen,
Lesungen, Diskussionen und Theateraufführungen stattfanden. Später erweiterte sich das Off-Theater-Angebot, und es
entstand das „Theater an der Spitze“.
Im Februar 1991 wurde in den ehemaligen Galerieräumen ein Kino mit 55 Plätzen eingerichtet. Seinen Popularitätsschub
verdankte das Kino in der Brotfabrik unter anderem der Tatsache, dass es das erste Ostberliner Programmkino war.
Der Platz vor der Brotfabrik wurde 2002 auf Antrag der Glashaus e.V. „Caligariplatz“ benannt. Die Brotfabrik rief unter
Studenten einen Wettbewerb zur Gestaltung des Platzes aus, aus dem der Entwurf eines Rhombenförmigen Schachbrettmusters
als Sieger hervorging.
Kunsthochschule Weißensee
Die Hochschule wurde 1946 in Berlin als „Kunstschule des Nordens“ gegründet. 1947 erfolgte die Umbenennung in „Hochschule
für Angewandte Kunst“. 1950 wurde Mart Stam Rektor der Kunsthochschule und begründet das fächerübergreifende
Grundlagenstudium.
Nach der Wiedervereinigung erfolgte 1991 die Umbenennung zur „Kunsthochschule Berlin-Weißensee“.
Gleichzeitig erhielt sie den Zusatz „Hochschule für Gestaltung“ zur Betonung der Präsenz der Designfächer. An der
Kunsthochschule unterrichteten in der Vergangenheit viele namhafte Künstler, so zum Beispiel die Bildhauer Theo Balden
und Heinrich Drake sowie die Maler Arno Mohr, Ronald Paris, Konrad Knebel, Gabriele Mucchi und Günther Brendel, die
Architekten Selman Selmanagic und Herbert Hirche.
Wohnstadt Carl Legien
1920 rückte Berlin zur drittgrößten Stadt Europas auf: 3,8 Millionen Menschen lebten in der nun zu "Großberlin"
zusammengefassten Metropole. Ihre Anziehungskraft stellte Städteplaner und Architekten vor die Aufgabe, mehr Wohnraum zu
schaffen und bot damit auch die Chance, Theorien vom "Neuen Wohnen" umzusetzen.
Geplant von Bruno Taut und Franz Hilinger entstand zwischen 1928 und 1930 im Prenzlauer Berg die Wohnstadt Carl Legien.
Taut setzte hier auf eine konzentrierte Stockwerksbauweise und zeigte damit mustergültig auf dem Straßenraster des
Hobrechtsplans, dass das „Neue Bauen“ den Mietskasernenstädtebau auch auf dessen ureigenem Terrain schlagen konnte.
Obwohl Taut bei der Carl-Legien-Siedlung auf knappem Areal eine große Wohndichte erzielen musste, legte er zwischen den
vier- und fünfgeschossigen Bauten begrünte Innenhöfe an. Mit Loggien und gerundeten Balkonen, die einen starken Gegensatz
zu den kubischen Bauformen der Häuser bilden, öffnen sich die Wohnungen zu den Grünflächen hin.
Die Mieter loben bis
heute die gute Raumaufteilung, die praktischen Spinde und Kücheneinrichtungen auf kleinstem Raum sowie das viele Grün,
das die Siedlungshäuser umgibt. Im Juli 2008 wurde die Wohnstadt als eine von sechs „Siedlungen der Berliner Moderne“ in
die UNESCO-Liste des Weltkulturerbes aufgenommen.

Zeiss Großplanetarium
Das Zeiss-Großplanetarium Berlin wurde im Oktober 1987 als eines der größten und modernsten Sternentheater in Europa
eröffnet. Es bildet mit der Archenhold-Sternwarte eine gemeinsame Einrichtung unter dem Dach der Stiftung Deutsches
Technikmuseum Berlin. Das Planetarium befindet sich am Rand des in den 1980er Jahren gebauten Wohngebiets
Ernst-Thälmann-Park.
Herzstück des Hauses ist der rechnergesteuerte Planetariumsprojektor Cosmorama von Carl Zeiss Jena
im Kuppelsaal mit 23 m Durchmesser. Er gestattet die brillante Darstellung sowohl des gestirnten Himmels mit mehr als
9000 Sternen als auch einer Vielzahl astronomischer Phänomene aus Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft am künstlichen
Himmel. Der Planetariumsprojektor steht auf einer fahrbaren Plattform, die in den Keller versenkt werden kann. Der Saal
ist dadurch vielseitig nutzbar. Neben dem Planetariumsprojektor gibt es über 100 Diaprojektoren, eine Showlaseranlage,
eine komplette Tonanlage (einschließlich eines Studios zur Eigenproduktion) sowie Videoprojektionstechnik. Das
Planetarium hat den Planetariumssaal mit 292 Plätzen, ein großzügiges Foyer mit Café und einen Kinosaal mit 160 Plätzen.
Im Kinosaal gibt es seit Januar 2006 jeden Mittwochabend Science-Fiction-Filme zu sehen. Außerdem ist das Planetarium
regelmäßiger Veranstaltunsgsort der Radio-Eins-Reihe „Hörspielkino unterm Sternenhimmel“.

Helmholtzplatz
Dies ist der zentrale Platz des Helmholtzkiezes. Er ist benannt nach dem Physiker Hermann von Helmholtz. Der stark
bewachsene Platz mit mehreren Kinderspielplätzen und einem Kieztreff liegt ca. 3 Meter über dem Niveau der ihn umgebenden
Wohnstraßen. Er vermittelt den Charakter eines kleinen Parks inmitten des dichtbesiedelten Altbaugebiets und erfüllt die
Funktion einer wichtigen Erholungsfläche für die Bewohner.
Bereits 1898 begann man, den Platz als gärtnerische Schmuckanlage mit Spielbereichen zu gestalten. Im Jahr 1928 wurde in
der Osthälfte des Platzes ein Trafohaus als elektrische Schaltstation gebaut. Dieses wurde mit einem Sitzbereich und
Wetterschutz ergänzt. Am Ende des Zweiten Weltkrieges gab es auch einige Zerstörungen auf dem Helmholtzplatz. Danach
wurde er als parkähnlicher Stadtplatz mit Kinderspielplatz, Sitzgelegenheiten und Wiese neu gestaltet.
Gethsemanekirche
Das rasante Wachstum Berlins Ende des 19. Jahrhunderts erzeugte großen Bedarf nach immer neuen öffentlichen Einrichtungen
für die neu anzusiedelnde Bevölkerung. Im wenig wohlhabenden Norden Berlins, von einfachen, dicht gebauten Wohnhäusern
(„Mietskaserne“) geprägt, bildeten die Gotteshäuser neuer Kirchengemeinden die einzigen städtebaulichen Dominanten. Die
Gethsemanekirche erhielt, wie auch andere evangelische Kirchen, einen repräsentativen Standort auf einem Quartiersplatz.
Die Kirche wurde 1891-93 nach Plänen von August Orth erbaut.
Am 20. März 1891 fand die feierliche Grundsteinlegung statt. Nicht einmal zwei Jahre später, am 26. Februar 1893, konnte
die Kirche eingeweiht werden. Den Namen Gethsemanekirche bestimmte der zur Weihe anwesende Kaiser Wilhelm II.
Sie verdankt ihre Bedeutung nicht zuletzt ihrer Rolle während der friedlichen Revolution in der DDR im Herbst 1989.
Während der 80er Jahre war die Gethsemanegemeinde, ebenso wie andere Berliner Gemeinden, ein Sammelpunkt für
Oppositionelle und die DDR-Friedensbewegung.
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